Ein Hamsterrad-Ausstieg ist eine komplexe Sache. Das machst du nicht schnell-schnell vor dem Frühstück. Es geht um Alternativen des Geldverdienens, um eine grundlegende Veränderung der Gedanken, um mutiges Handeln, Gelassenheit und noch viel mehr. In diesem Artikel findest du eine Menge Aspekte, die relevant sind, um eine freudlose Job-Situation zu verlassen und ein erfülltes, buntes, selbstbestimmtes (Arbeits-)Leben aufzubauen.

Absprung

Ich weiss, du sehnst dich danach, jetzt und sofort abzuspringen, deinen frustrierenden Job zu verlassen.

Der Absprung kommt aber erst am Ende des Prozesses. Das Schlussbouquet.

Vorher klärst du aber, was du dir denn anstelle deiner unglücklichen Job-Situation wünschst. Was ist es überhaupt, das dich aktuell so unglücklich macht? Womöglich findest du heraus, dass gar nicht der Job das Problem ist, sondern die Umstände, die Bedingungen deiner Arbeit? Dann könntest du dir den Absprung nämlich sparen und am wirklichen Problem etwas schrauben.

Weisst du aber, dass es wirklich deine aktuelle Arbeitsstelle ist, die du nicht mehr erträgst, dann brauchst du einen Plan, wohin du denn gehen willst.

Denn kopflos springen (wie ich das, ähm…, gemacht habe), kann dich einfach ins nächste Unglück bringen – und das wollen wir nicht, richtig?

Also: was willst du, wohin ziehts dich, wie sieht dein Wunschleben aus? Es ist so-so-so wichtig, dass du das für dich klar hast. Nicht WIE du dahin kommst, sondern WOHIN du willst.

Dann erst kommt das WIE. Du findest eine Lösung, wie du dein Geld verdienen willst, um dich in jene Richtung zu bewegen, wohin du wirklich willst. Vielleicht ist das nur eine Überbrückung mit einem OK-Job, aber er soll dir den Weg zu deinem Ziel finanzieren.

Und dann erst springst du!

Affirmationen

Damit konntest du mich vor ein paar Jahren noch weit weg jagen. Jeder, der auch nur eine Spur mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hatte, sprach von Affirmationen, und dass die so toll und wirkungsvoll sind etc.

Falls es dir kein Begriff ist: Affirmationen sind positiv formulierte Sätze, die du dir immer wieder sagst oder schreibst, um sie im Unterbewusstsein zu verankern.

Ich konnte der Sache nichts abgewinnen, weil:

Fühle ich mich hässlich, ist es doch der blanke Hohn, wenn ich mir immer wieder vorbete „Ich bin schön. Ich bin schön. Ich bin schön.“

Wenn ich arg knapp bei Kasse bin, verarsche ich mich doch nicht selber mit „Ich habe immer mehr als genug Geld.“

Darum probierte ich es nie aus.

Bis ich von meinen Mentorinnen genau diese Aufgabe bekam: „Entlarve deine unproduktiven Handlungen und Gedanken und wandle sie ins Gegenteil um. Und dann schreib sie jeden Morgen mindestens 50 Mal. So lange, bis du spürst, dass sie zu greifen beginnen. Dann kommt die nächste Affirmation.“

Ich tus heute noch. Weil es tatsächlich greift. Weil ich damit tatsächlich mein Unterbewusstsein umprogrammiere.

Wichtig ist aber, dass du dich beim Schreiben in die Stimmung der Affirmation versetzt. Das ist anfangs etwas schwierig, weil es ja eben das Gegenteil von dem ist, was du bisher gewöhnlich gedacht und getan hast. Mit jedem Tag gehts aber besser, und du beginnst dich schön oder wohlhabend zu fühlen. Und genau darum funktionierts: das Unterbewusstsein lässt sich nur mit emotionalem Engagement umprogrammieren.

Darum: schreib Affirmationen und geh voll rein in das Gefühl!

alleine

Es kann sich sehr einsam anfühlen, wenn du merkst, dass du in einer Situation gefangen bist, die nicht zu dir passt. Wenn sich das Hamsterrad unerbittlich weiterdreht, und die ganze Welt um dich herum mitrennt.

Du kannst einfach nicht mehr und weisst, dass du raus musst. Aber niemand hat Zeit oder Verständnis, um dir zu helfen, weil alle beschäftigt sind mit Rennen, mit Anpassung und mit dem öden „Tut-man-halt-so“.

In diesem Moment ist es so wichtig, dass du in Kontakt mit Menschen kommst, die ebenfalls raus wollen oder den Absprung schon geschafft haben. Social Media ist dafür ein guter Ort. Auf Facebook und Instagram findest du mit #hamsterradverlassen oder #hamsterradaussteiger Posts, in denen es genau um diese Themen geht. Vernetze dich!

Und komm unbedingt in die Hamsterrad-Aussteiger-Community! Das ist meine Facebook-Gruppe, in der wir uns gegenseitig beim Hamsterrad-Ausstieg unterstützen. Spätestens hier erkennst du, dass du nicht alleine bist!

Alltag

Früher empfand ich allein das Wort „Alltag“ schon als erdrückend. Ich setzte es gleich mit 08/15-Leben.

Die Routine, in der alles gleich und auswechselbar, grau und ereignislos war. Wars auch. Hamsterrad eben.

Aber ich wusste nicht, dass „selbst für mich“ ein bunter, fröhlicher, lebendiger Alltag möglich ist.

Wie das auch für dich geht, fragst du dich?

Du malst ihn dir aus, deinen bestmöglichen Alltag. Träume ihn, male ihn, such dir Bilder dazu, dekoriere und verschnörkle ihn, bis du glaubst, dass es nicht mehr besser für dich geht.

Und dann steig so oft wie möglich in dieses Bild ein und fühle, wie zufrieden du dabei bist!

Mach das Tag für Tag, gib nicht auf, lass nicht locker, und WERDE zu diesem Traumalltag!

Alter

Ich war bereits 45 Jahre alt, als ich den Ausstieg aus dem Hamsterrad endlich schaffte.

Es hätte auch 55 oder 75 sein können.

Wichtig ist nur, dass ich diesen Schritt machte, weil sich ab diesem Moment das ganze Universum dafür in Bewegung setzte, dass ich in mein Wunschleben fand.

Erzähl mir also bloss nicht, dass du zu alt bist, um irgendeine Hamsterrad-Situation zu verlassen. Oder zu jung. Oder zu dünn oder was weiss ich was für ein Grund. Das sind schlicht beschränkende Gedanken, die dich in deiner Situation gefangen halten.

Du bist frei wie die Kuh auf der Weide. Bloss glaubst du immer noch, dass deine Gedanken, dünn und negativ aufgeladen wie ein lächerlicher Drahtzaun, dich in deiner Freiheit beschränken.

Vergiss dein Alter, es ist total irrelevant!

Arbeit

Wähle zwischen 1 oder 2:

1: Arbeit ist das Mittel, um Geld für mein Leben zu verdienen

2: Arbeit ist das Mittel, um mich, meine Vision, meine Mission, mein Herzensthema mit viel Freude und Leichtigkeit auszudrücken und damit das Geld für mein Wunschleben zu verdienen

Na, was wählst du?

arbeitslos

Arbeitslos zu werden ist bitter. Erst mal.

Und dann merkst du vielleicht, dass es ein Segen war. Später irgendwann.

Weil du ohnehin nicht mehr ganz ausgefüllt warst in deinem Job. Weil der Spass weg oder nie da war.

„Du kannst ja gut reden, Doro“, denkst du dir jetzt vielleicht, „du hast ja alles, was du willst.“

Ja, habe ich. Aber ich war auch da, wo du vielleicht gerade jetzt stehst. Arbeitslos, orientierungslos, lustlos, freudlos, verzweifelt und pleite.

Wie ich da rauskam? Indem ich die Freude als Navigator nahm und herauszufinden begann, wie ich leben wollte. Und dann machte ich einen Minischritt nach dem anderen.

So gehts. Auch für dich! Arbeitslosigkeit ist nicht das Ende. Wohl eher der Anfang deines Weges in das Leben, das du wirklich leben willst!

aufwachen

Mal ganz banal: wie wachst du morgens auf? Glückselig, dass ein neuer Tag mit neuen Chancen beginnt? Oder würdest du viel bezahlen, um einen weiteren All-Tag verschlafen zu können?

Falls letzteres zutrifft: wie lange hast du vor, das noch mitzumachen, bevor zu etwas änderst?

Aufwachen kann auch bedeuten, dass du dir eingestehst, dass du dir seit Jahren einen in die Tasche lügst. Dass du dir dein Elend schönredest, um dich nicht ins Leben hinauszuwagen. Ja, das tut weh. Tut aber langfristig weniger weh als dein Leben zu verschnarchen.

Wach auf, und nimm dein Leben in die Hand. Es lohnt sich so, wirst sehen!

Ausdauer

Da wird sich jetzt manch einer wundern, was ich denn zu Ausdauer zu sagen habe. Das war wahrlich weder meine Freundin noch meine Stärke. Bis ich fand, was ich wirklich machen wollte und wie ich leben wollte. Erst da, gelang es mir, an etwas dranzubleiben.

All meine Jahre im Hamsterrad waren gezeichnet von unstetem Herumsuchen: Kündigen, reisen, Job suchen, Job wechseln, Mann wechseln, Wohnung wechseln, Ausbildung beginnen, abbrechen, neue Ausbildung beginnen, neuen Mann wählen, neue Wohnung… und so weiter. Sobald es irgendwo ein wenig weh tat, lief ich davon, um mein Glück anderswo zu suchen.

Funktionierte offensichtlich überhaupt nicht. War aber ebenso offensichtlich ein Zeichen, dass einiges im Argen lag in meinem Leben. Bloss konnte ich das mitten in diesem Getümmel nicht erkennen.

Wenn auch du grösste Mühe hast, an etwas dranzubleiben, dann schau genau hin. Manchmal ist es schlichter Mangel an Disziplin, und daran kannst du relativ leicht arbeiten. Sitzt das Unbehagen aber tiefer, lohnt es sich, dass du mal eine Weile ganz genau hinschaust und -spürst, was dir dieses Unbehagen zu berichten hat.

Und da bleibst du jetzt mal eine Weile dran, weil es dir die Antworten bringt, die du suchst.

ausprobieren

Wenn du keine Ahnung hast, was du eigentlich willst anstelle von deinem Hamsterrad-Job, dann hilft Ausprobieren.

Im Rückblick kann ichs kaum fassen, wie lange ich mit langem Gesicht im Hamsterrad mitlief und mir mein Mantra vorbetete: „Ich weiss nicht, was ich will“. Das Doofste, was ich überhaupt tun konnte, weil ich damit genau das und immer das gleiche bestärkte und produzierte.

Das Rezept dagegen:

  1. Der Freude folgen
  2.  Ausprobieren: was immer dich ein bisschen reizt, dem gehst du nach. Tun anstatt herumdenken. Neue Erfahrungen machen, neue Menschen treffen, Inspiration empfangen, neue Horizonte erblicken – SO beginnst du herauszufinden, was du wirklich willst.

(Abgesehen davon, dass ich der festen Überzeugung bin, dass wir ALLE wissen, was wir wollen – aber dazu mehr unter „I“- ich weiss nicht, was ich will.)

aussen

Die Sprüche kennst du bestimmt:

„Du musst von aussen nach innen leben.“

„Such dein Glück nicht ausserhalb von dir, es wohnt in dir.“

Ich weiss nicht, wieviele Jahrzehnte ich diese Weisheiten gelesen und mich verächtlich abgewandt hatte. Mir war schon klar, was das bedeutete, aber ich hatte keinen Schimmer, was ich damit anfangen sollte.

Innen wars leer, aussen gabs tausend Verführungen. Womit es aussen wesentlich attraktiver war als innen.

Wie also soll ich mein Leben nach meinem Inneren richten, wenn da nix los ist?

Indem du es belebst! Wie das geht? Du bringst mehr Freude in dein Leben. Wenn auch nur das kleinste Fünkchen Freude in deine vernachlässigte Seele dringt, beginnt sie zu leuchten. Erst nur als fade Funzel, aber je mehr du sie mit Freude nährst, desto mehr leuchtet sie, bis du selbst ein Licht für andere Menschen wirst.

Und genau das bedeutet dieses von „innen nach aussen“: du beleuchtest mit deinem inneren Licht deinen Weg – und den von anderen Menschen (aussen).

Klingt doch grandios, oder? Also: immer der Freude nach!

Auszeit

So viele Menschen sind so sehr im Hamsterrad gefangen, dass sie nicht mal Zeit, Energie und Inspiration finden, um sich selber klar zu werden, was ihre Vision von ihrem Leben eigentlich ist.

Sie rennen und rennen, merken gerade knapp noch, dass es nicht gut ist, wie es ist, aber zu mehr reichts einfach nicht.

Falls es dir auch so geht, dann kann ich nur sagen: Du hast eine Auszeit nötig! 

  • Deine Seele braucht Raum, um weit hinaus schweifen und sich entfalten zu können.
  • Dein Geist braucht Musse und Stille, um den Ruf der Seele wahrzunehmen und in einen guten Plan zu übersetzen.
  • Dein Körper braucht Bewegung, frische Luft und Ruhe, um seine natürliche Energie wiederzufinden.

Also, bau dir in deinem Alltag echte Auszeiten ein. Auch wenn du glaubst, keine Zeit dafür zu haben. Es ist umgekehrt: wenn du glaubst, zu wenig Zeit für eine Auszeit zu haben, brauchst du erst recht viel davon!

Wenn du mal wirklich weg willst, so richtig-richtig aus dem Alltag aussteigen, dann biete ich 5-Tages-Auszeiten in Italien an. So dass du die Orientierung wiedererlangst, wohin du wirklich gehen willst in deinem Leben.

B.

Begeisterung

Springst du am Morgen freudig aus dem Bett, rennst zur Arbeit und machst dich mit Begeisterung an dein Tageswerk?

Gut. Dann kannst du aufhören zu lesen.

Falls nicht: Suche dir Themen, Bücher, Menschen, Tätigkeiten, von denen du begeistert bist.

Be-GEIST-ert. Da steckt ja deine ganze Seele drin. Ich bin der Meinung, dass wir möglichst oft in diesem Zustand der Begeisterung sein sollten, weil uns das belebt und erfreut und auf bunte Ideen bringt und ganz nahe zu uns selbst führt.

Bist du begeistert, bist du in einem beseelten Zustand, in einer hohen Stimmungsfrequenz – und damit ziehst du auch Menschen, Dinge und Situationen an, die deiner Stimmung entsprechen. Jawohl, Gesetz der Anziehung, auch wenn du es nicht mehr hören magst. Aber so funktioniert die Welt nun mal, und anstatt uns dagegen zu sperren, weil es gerade Mode ist, probieren wir es doch einfach aus.

Ich fand den ganzen Hype um das Gesetz der Anziehung zwischenzeitlich auch doof, weil es inflationär als „easy Weg“ verkauft wurde – bis ich selber erlebte, dass es wirklich funktioniert. Selbst bei mir! Aber übrigens nicht ganz so easy. Es braucht viel Willen und Disziplin, um dich möglichst oft in einer hohen Frequenz zu halten, selbst wenn die ganze Welt um dich rum austickt. Aber, darf ichs wiederholen: es funktioniert!

Sei begeistert und zieh Begeisterndes in dein Leben!

Beruf

Früher mal hatte man noch Berufe mit einem Namen: Kaufmännische Angestellte. Zahnarzt. Tierpflegerin. Lehrer. Mechanikerin.

Klar gibts diese Bezeichnungen noch. Aber ich kenne Unmengen von Menschen, deren Berufsbezeichnung nicht mehr genormt ist.

Das bedeutet, dass es neue Berufe gegeben hat, und dass diese sehr individuell geformt wurden.

Des weiteren bedeutet das: du darfst dir deinen Beruf auch selber zimmern.

Erfinde deinen eigenen Beruf aus deinen Talenten, aus dem, was du gern machst und aus dem, was Menschen brauchen.

So geht das heute mit dem Beruf!

Berufung

Ach, das war für mich eine leidvolle Sache, die Berufungssuche!

Seit ich das Wort zum ersten Mal hörte, sehnte ich mich so sehr danach, sie zu finden. Ich wünschte mir, dass sie mir vor die Füsse fallen möge, wie bei all den erfolgreichen Menschen.

„Damit sich Arbeit nie mehr als Arbeit anfühlt, weil du liebst, was du tust.“ So wurde dafür geworben. Das wollte ich auch, unbedingt! Und ich suchte und suchte, in neuen Ausbildungen, Jobs, Lebensformen, …

Und dann lernte ich irgendwann, dass sie niemandem vor die Füsse fällt, weil sie nicht in der äusseren Welt zu finden ist. Dass sie nämlich in uns drin wohnt und wartet, von uns entdeckt zu werden.

Das gehört zum Spass des Lebens, dieses Aufspüren der Diamanten, die sie in uns versteckt haben, bevor wir auf die Erde geschickt wurden. Oder vielleicht wurden sie einfach von den Erziehungs-Weisheiten unserer Eltern und den Lehrmethoden der Schule und überhaupt unserer Sozialisierung verschüttet, als wir aufwuchsen.

Die Suche nach der eigenen Berufung hat also wieder mit dem Entdecken von dir selbst zu tun, und damit mit Innenschau anstatt wilder Suche nach äusseren Lösungen.

Bewegung

Komm in Bewegung!

Ja, ganz wörtlich im körperlichen Sinne. Weil nämlich mit der körperlichen Bewegung die Gedanken eine neue, kreativere, originellere Dynamik bekommen – meistens auch positiver, als wenn du nur so vor dich her brütest.

Beim Joggen, Radfahren, Spazieren kommen gerne Ideen, Impulse, Erinnerungen und Ähnliches auf den Radar. Also kanns gut sein, dass dir auf einem Spaziergang (für den du ja eigentlich keine Zeit hast) plötzlich ein Impuls einfliegt, der dich zu einer neuen Handlung bringt. Oder ein schlauer Satz springt dich an, den du für die Kapitel-Überschrift in deinem Buch brauchen kannst. Oder zwei ältere Damen kommen dir entgegen, wovon dich eine an deine Cousine erinnert, die in Marseille wohnt, und die hat doch so ein hübsches B&B, wo du mal arbeiten wolltest. Solche Dinge halt.

Komm in Bewegung heisst aber auch, dass du nicht warten solltest, bis sich etwas verändert. Das Glück läutet selten an der Haustür. Tu etwas, auch wenns nur eine Kleinigkeit ist. Und tu vor allem Dinge ANDERS als du es bisher getan hast. Veränderung kommt ja bekanntlich nicht davon, dass man ständig das Gleiche tut.

Beziehungen

Was haben Beziehungen mit deinem Hamsterrad-Ausstieg zu tun?

2 Dinge:

1:
Menschen in deinem Leben können massiv beeinflussen, was du tust und sein lässt. Bist du beispielsweise drauf und dran, dein Hamsterrad zu verlassen, kann es gut sein, dass dir deine beste Freundin erklärt, warum das keine gute Idee ist, weil das zu unsicher ist und überhaupt. Nicht weil sie böse ist, aber weil sie dich vor Dummheiten bewahren und besonders, weil sie dich nicht verlieren will.
Bedeutet: Sieh dich vor, mit wem du über deine Veränderungsabsichten sprichst.
Und: Such dir Leute, die auch ein bunteres Leben suchen oder bereits den Hamsterrad-Absprung geschafft haben.

2:
Je besser es dir geht, desto lebendiger werden deine Beziehungen. Das ist fies, weil du manchmal einfach nicht aus dem Jammertal rauskommst, und dann sind auch die Beziehungen noch mau – was das Jammertal noch verdüstert.
Heisst aber auch: ob deine Beziehungen gut oder weniger gut sind, liegt auch in deiner Verantwortung.

Boreout

Ich weiss, für viele Gestresste ist dieses Wort ein Witz. Das Burnout ist uns näher, weil so viele Menschen früher oder später mal dort vorbeikommen, leider. Als ob das normal wäre…

Ein Boreout ist aber auch eine üble Geschichte. Körperlich kann es übrigens ähnlich einschlagen wie das Burnout: Antriebslosigkeit, bodenlose Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Schlaflosigkeit und so weiter.

Wie das aussieht im Boreout-Job? Permanente ätzende Langeweile. Kann sein, dass du schlicht zu wenig Arbeit hast und dauernd wieder um Beschäftigung betteln musst. Weit verbreitet ist aber auch die inhaltliche Langeweile. Die komplette Unterforderung oder das Vorbeiarbeiten an deinen Talenten und Interessen. Anspruchslose und monotone Arbeit, in denen du wenig bis gar keinen Sinn siehst.

Ich war von letzterem arg betroffen. Eines Tages fand ich mich in einem Bibliotheks-Alltag wieder, der von Excel-Listen und Metadaten beherrscht war. 8.5 Stunden am Tag am Computer festgekettet, Null Bewegung. Und das Schlimmste war noch, dass ich mich inhaltlich unendlich langweilte und doch immer das Gefühl hatte, meine Leistung nicht zu bringen, überfordert zu sein, meine Materie nicht im Griff zu haben.

Das ist auch das Hauptmerkmal von Boreout: die ständige Bemühung, zu vertuschen, dass du dich langweilst, dieses Beschäftigtwirken – das ist es, was dich schliesslich auch erschöpft.

Erschöpfung durch Vertuschen von Langeweile = Boreout

Genau so ging es mir. Ich schwamm im komplett falschen Teich und fühlte mich auch noch schuldig dabei, dass ich einfach nicht glücklich sein konnte. Hatte ich doch die besten Arbeitsbedingungen: einen guten Lohn, so dass ich auch Teilzeit arbeiten konnte, 5 Wochen Ferien (andere haben ja nur 4), ein bisschen Gleitzeit und all die Annehmlichkeiten, die man so als Uni-Angestellte hat.

Das schlechte Gewissen sass mir permanent im Nacken: sei endlich mal dankbar, manch einer würde dir die Füsse küssen für so einen Job, hör auf, nach Besserem zu suchen, das gibts nämlich nicht… etc.

Ich hatte immer mehr als genug zu tun, und trotzdem bodigte mich das Boreout fast.

Kennst du? Nix wie raus da!

C.

Chance

Pack die Chancen! Sie liegen überall kostenlos rum, aber manchmal sind wir halt total blind dafür. Ich bin jahrelang über diverse Möglichkeiten getrampelt, die mir das Leben zu Füssen legte, weil ich sie schlicht nicht wahrnahm.

Ich begann sie erst zu erkennen, als ich mich auf das auszurichten begann, was ich wirklich wollte. Als ich ein Ziel hatte.

Denke also nicht an das Elend deines Hamsterrad-Lebens, sondern gib nur noch dem Beachtung, was du willst. Dann wirst du die Chancen erkennen und deinem Ziel wieder einen Schritt näher kommen.

Chaos

Als ich mich entschloss, mein Muster zu durchbrechen und nach der nächsten Kündigung keinen neuen Angestellten-Job mehr zu suchen, brach Chaos in mir aus.

Ich wusste, dass der Entscheid richtig war, weil ich sonst nie aus meinem Hamsterrad rauskommen würde, aber ich hatte nicht mal einen soliden Plan, wie ich künftig mein Geld verdienen würde.

Ich wusste, dass ich mein Glück als Texterin versuchen würde, aber du hörst es schon an der Formulierung: ich glaubte nicht wirklich daran, dass ich vom Schreiben leben können würde, weil da erstens noch ein entsprechender alter Glaubenssatz in mir schlummerte und weil ich zweitens nur ganz wenig Erfahrung als Texterin hatte.

Kurz: Die Angst brach los, ein innerlicher Tumult – eben: Chaos.

Das Gute war, dass ich an diesem Punkt schon gefühlte 3000 Mal gestanden hatte und mich immer wieder hatte zurück in das bekannte Elend ziehen lassen. Dieses Mal würde ich es anders machen. Nur mit neuen Handlungen und neuem Denken kann ich neue Ergebnisse erwarten.

Also hielt ich dieses innerliche Chaos aus – und siehe da, es wurde gut. Oder zumindest erst mal besser. Viel besser!

Coaching

Alle sagens, und ich sags jetzt auch noch:

Ich hätte meinen Weg in die Freiheit wesentlich verkürzen können, hätte ich mir Hilfe geholt, als ich wusste, dass ich raus aus dem Hamsterrad musste, aber so gar keine Idee hatte, wie ich das anstellen sollte.

So besessen von einer Geldmangel-Einstellung, glaubte ich allen Ernstes, ich hätte das Geld nicht, um mir einen Coach zu leisten. Und das als Angestellte in einer Schweizer Bibliothek, wo die Gehälter bekanntlich stattlich sind.

Es war einerseits diese miserable Geld-Vorstellung, andererseits aber auch mangelndes Vertrauen, dass mir jemand wirklich helfen könnte. Ich hatte schon so viel gesucht, ausprobiert, getestet – wer sollte mir denn noch helfen können?

Vermutlich wäre ich zu jener Zeit mit dieser Haltung auch nicht wirklich weit gekommen, auch mit einem Coach nicht, denn was ich glaube, wird zu meiner Realität. Ich war felsenfest sicher, dass es für mich keine Rettung gab und hatte mir „Ich weiss nicht, was ich will“ innerlich auf die Stirn tätowiert.

Rückblickend sehe ich, dass ich immer dann schubweise weiterkam, wenn ich jemandem folgte, der/die den Prozess bestens kannte, mich an der Hand nahm und mir auf den nächsten Tritt der Treppe aus der Misere half.

Kurz: Coaching bringts!

D.

Digitale Nomaden

Die Digitalen Nomaden haben mir das Leben gerettet.

2014 wars. Ich war zurück von einer Fahrrad-Reise Schweiz-Palermo, hatte mir dort auch noch einen Liebeskummer eingefangen, ich war arbeitslos, und meine Geldreserven neigten sich dem Ende zu. Es war klar, dass ich mir wieder einen Job in einer Bibliothek suchen würde, und die Aussicht darauf trieb mir einen Schauer des Grauens über den Rücken. Aber ich wusste ja nicht, was ich sonst tun sollte, also war das für mich die (scheinbar) einzige Option in jenem Moment.

Kurz: die Situation war trist, die Aussicht ebenso.

Zum Glück stolperte ich da eines Tages über den Begriff „Digitale Nomaden“. Das veränderte alles.

Sobald ich begriff, was es bedeutete, wollte ich Digitale Nomadin werden. Ortsunabhängig arbeiten, an der Wärme leben und von da aus online mein Geld verdienen. DAS ist meins!

Und zwar würde ich von meinem Reiseblog leben – wie das damals so angepriesen wurde.

Also erstellte ich meinen Blog, den es übrigens heute noch gibt: Miss Move – Radreisen in Italien

Dass das alles nicht ganz so leicht geht, ahnte ich schon, aber ich bin heute noch dankbar, dass ich mich davon nicht abhalten liess, meinem Traum zu folgen.

Ich trat den Digitalen Nomaden Schweiz bei und lernte „echte“ Digitale Nomaden kennen und viele, die es wie ich gern wären.

Ich lernte,

  • dass „Digitaler Nomade“ kein Beruf ist, sondern eine ortsunabhängige Lebensart
  • dass es darum geht, einen Job zu finden oder eine Selbständigkeit aufzubauen, die rein online funktioniert
  • dass viele Selbständige längst als Digitale Nomaden leben könnten, aber es gar nicht unbedingt wollen
  • dass das Klischee vom Arbeiten am Strand und in der Hängematte für fast niemanden Realität ist – höchstens ausnahmsweise einmal
  • dass gleichzeitiges Reisen und Arbeiten nicht ganz so einfach ist

Letzteres erfuhr ich dann selber auf einer Test-Tour als Digitale Nomadin. Ich fuhr 3 Wochen mit dem Fahrrad durch Sardinien und tat so, als wäre ich bereits Digitale Nomadin. Ich nahm mir vor, immer abends an meinem Blog zu arbeiten.

Ich war mit Velo und Zelt unterwegs. Strom fand ich vorwiegend in den Sanitäranlagen der Campingplätze. Da sah ich mal, welche Herausforderungen so lauern, wenn man unterwegs arbeiten will: kein Internet, Wackelinternet, zeitlich limitiertes Internet, kein Strom, kein Stuhl oder immer jemand, der mit einem plaudern möchte. Und: nach einer Fahrrad-Etappe in Sardinien war ich abends nicht mehr sonderlich wach für einen geistreichen Blog-Artikel.

Da wurde erst mal klar, dass Arbeiten von unterwegs für mich nur funktioniert, wenn ich mehrere Tage stationär bin und mindestens einen Hostel-Aufenthaltsraum mit stabilem WLAN habe. Und dass ich nur hochqualitative Kundenarbeit leisten kann, wenn ich meine Prime Time fürs Arbeiten nutze – nicht fürs Reisen.

Heute bin ich streng genommen eine Digitale Nomadin, aber der Begriff ist nicht mehr wichtig. Ich arbeite meistens in Italien, und bin immer ganz happy, wenn ich in einem richtigen Büro mit stabilem Internet arbeiten kann.

Wichtig ist für mich die Flexibilität, die diese Lebensform mit sich bringt: Zeit- und Ortsunabhängigkeit. Ich bestimme selber, wann ich wo und wie lange arbeite. DAS macht für mich der Digitale Nomaden-Lifestyle so grossartig!

Disziplin

Was für ein langweiliges Wort, denkst du dir?

Tja, freunde dich damit an, es bringt dir die Glückseligkeit. Fast jedenfalls.

Disziplin ist ein Faktor, der mich aus dem Hamsterrad befreit hat.

Dass ich die Disziplin fand, JEDEN TAG an meinem Blog zu arbeiten, als ich noch in der Bibliothek angestellt war. Abends, am Wochenende, manchmal auch vor der Arbeit – jede freie Minute.

Dass ich die Disziplin fand, mir alles selber beizubringen, was es braucht, um einen Blog zu betreiben, auch wenn es mir keinen Spass machte.

Dass ich die Disziplin fand, weiterzubloggen, auch wenn ihn anfangs kaum jemand las.

Diese Disziplin hat mich an einen ganz anderen Punkt gebracht, als ich zuvor war. Nämlich dahin, dass ich nach ein paar Jahren meinen Job kündigen und meine Selbständigkeit starten konnte.

Heute brauche ich auch Disziplin, um frühmorgens aufzustehen und jeden Tag meine Mindset-Arbeit zu machen, was mein Leben so wesentlich verändert hat.

So altmodisch es wirkt, Disziplin ist richtig cool!

dranbleiben, durchhalten

Die kleine Schwester der Disziplin heisst „dranbleiben“. Oder auch „durchhalten“. Beide sind auch mit der Ausdauer verwandt.

Wie schnell wir nur immer Dinge aufgeben, die nicht sofort funktionieren! Ich war Meisterin darin. Darum habe ich ja alle 1-2 Jahre meinen Job gewechselt. Wäre ich mal länger in einem Job geblieben, hätte er mich womöglich zu interessieren begonnen, weil ich angefangen hätte, gut zu werden in dem, was ich machte. Aber immer an jener Schwelle gab ich auf und blieb darum an jedem Job auf dem Anfänger-Niveau stecken.

In der Bloggerwelt heisst es, dass der häufigste Grund für den Misserfolg eines Blogs „zu früh aufgeben“ ist. Ich weiss schon, wie schwierig es ist, durchzuhalten, wenn kaum jemand deine Artikel liest und auf deine Fragen keine Antworten kommen. Stetes Weitergehen lohnt sich aber so, weil irgendwann die richtigen Menschen deine Arbeit finden und brauchen werden.

Wer jahrelang an einem Thema dranbleibt und darin immer besser wird, wird positive Erfahrungen damit machen. Vielleicht erst nach Jahren, aber es wird geschehen.

Was immer du liebst, bleib dran, gib nicht auf, es wird sich auszahlen!

E.

Enge Denkbox

Der Schlüssel für ein immerwährendes Hamsterrad, ist die enge Denkbox.

Anders gesagt: solange du immer auf die gleiche Weise denkst, wird sich aussen wenig verändern.

Ich kann mich so gut erinnern, wie ich tagein, taugaus die immer ähnlichen Gedanken wälzte, die mich in meinem Boreout-Job festhielten:

  • Schon wieder so eine langweilige Excel-Liste!
  • Was, erst 8.37 Uhr – dabei sitze ich doch schon ewig auf meinem Bürostuhl.
  • Gleich ist Teamsitzung, wie ätzend!
  • Warum muss ich bloss so einen öden Job haben?
  • Erst Dienstag! Die Woche dauert ja noch ewig!

Ich wendete unbewusst und im negativen Sinne an, was es für ein gelingendes Manifestieren braucht:

Ich wiederholte ständig die gleichen trüben Gedanken und fühlte mich dabei schlecht. Ich wusste es einfach nicht besser. Genau so schaffte ich es aber, 20 Jahre lang in langweiligen Jobs zu schmoren.

Was wäre stattdessen klüger?

Neue Gedanken müssen her! Frischer Wind in die Bude.

Dein Fokus gehört darauf gerichtet, was du willst (nicht auf das, was du NICHT willst).

Und dann öffne bewusst die Gedankenschleusen, beginne zu fantasieren, zu träumen, dir auszumalen, was du von ganzem Herzen willst. DAS ist die richtige Denke, die dich aus deinem freudlosen Job führt.

Träume gross, öffne deine Denkbox so weit, damit die besten Möglichkeiten einfliessen können.

Entschlossenheit

Ich habe die Menschen immer bewundert, die so wild entschlossen auf ein Ziel zusteuerten.

Da ich nie ein Ziel hatte, gabs auch nichts darauf zuzusteuern, also war auch die Entschlossenheit nutzlos.

Und das war ja auch das Grundproblem: Ich suchte und suchte und suchte und fand nicht heraus, was ich wollte, obwohl ich es ja im Grunde schon wusste. So geht es ganz vielen Menschen. Sie wissen, wie sie eigentlich leben und arbeiten wollen, aber die Frage, WIE sie dieses Ziel erreichen sollen, schüchtert sie dermassen ein, dass sie den Traum aufgeben und resigniert zurück in den öden Job sinken.

Wenn du aus dem Hamsterrad aussteigen willst und (scheinbar) nicht weisst, was du willst, kannst du genau an diesem Punkt anfangen, etwas zu verändern:

Male dir das schönste, bunteste, lebendigste Bild von deinem Leben und Arbeiten, wie du nur kannst. Stell dir alles vor, wie es sein wird, im Detail. DAS ist dein Ziel. Und dann gehst du mit Entschlossenheit darauf zu.

Das Wie wird sich beim Gehen zeigen. Zuerst kommt die Entschlossenheit, nicht ein Wunsch, oder ein leichtes Sehnen, sondern eine sturmsichere Entschlossenheit, und dann kommt der erste Minischritt. Und dann der nächste. Und dann wird immer klarer, wie du deinem Wunschleben immer näher kommst.

Bei mir hats genau so funktioniert. Erst als ich ein Ziel hatte und entschlossen war, es mit allen meinen Möglichkeiten zu erreichen – erst da bin ich in Bewegung gekommen und konnte schliesslich mein Hamsterrad verlassen.

ent-wickeln

Ich mag das Wort in dieser getrennten Form. Es gibt hier etwas zu entwirren, es ist irgendwie verkehrt oder verwirrlich aufgewickelt.

Die verhedderten Lebensfäden neu aufwickeln, so dass sie sauber und überschaubar sind und ein Hauptfaden sichtbar wird.

Ich brauchte jedenfalls ziemlich lange, um meinen (roten) Lebensfaden freizulegen, um mich dahin zu entwickeln, wo ich wirklich hingehöre. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Kann ich sehr empfehlen.

Wie das geht? Befasse dich mit dir, deinen Träumen, deinem vermeintlichem Scheitern, deinen peinlichen und erfolgreichen Momenten und frag dich permanent: wann habe ich mich maximal gut gefühlt? Warum? Die Freude ist der Lebensfaden, dem du folgen kannst.

Erfahrungen

Lange glaubte ich, dass ich mich ständig nur im Kreis drehen würde. Von einem Bibliotheksjob in den nächsten. Austauschbar waren sie, diese Jobs. Weil ich mir auch nicht mehr zutraute als das, was ich ohnehin schon konnte.

Darum dauerte es eine Weile, bis ich begriff, wie nützlich jede einzelne Erfahrung war.

Wie könnte ich sonst Menschen helfen, aus dem Hamsterrad auszusteigen, wenn ich nicht selber meine jahrelangen Runden darin gedreht und schliesslich doch noch den Absprung geschafft hätte? Wie könnte ich sonst mit Leichtigkeit mein Business führen, wenn ich nicht in diversen Jobs die Kunst des Organisierens, des Projekt- und Zeitmanagements etc. gelernt hätte?

Alle Erfahrungen dienen dir später einmal dazu, schneller zu erkennen, flinker zu handeln, dich besser einzufühlen, tiefergreifend zu helfen.

Genau darum lohnt es sich so, möglichst viele verschiedene Erfahrungen zu machen und nicht immer im Altbekannten sitzen zu bleiben. Sammle so viel Buntes und Lebendiges wie du nur kannst!

F.

Fahrrad

Fahrrad statt Hamsterrad! Das ist mein Slogan, mein Motto, meine Lebensphilosophie.

Das Fahrrad steht für Freiheit und Unabhängigkeit, intelligenten Energieeinsatz, die klügste Erfindung seit jeher, das beste Reisetransportmittel (zumindest in Europa), Glücksgefühle und günstiges Alltagsgefährt.

Nun ist das Fahrrad natürlich nicht jedermanns Sache und muss es auch nicht sein. Auch wenn ich sicher bin, dass das Fahrrad eine Menge unserer Umwelt- und Mobilitätsprobleme lösen kann, mag ich das fanatische Missionieren nicht.

Wenn schon, will ich Vorbild sein. Ich möchte Menschen inspirieren, sich selber aufs Fahrrad zu schwingen und ihre kleine Welt oder eine grössere zu entdecken. Darum habe ich ja Miss Move erschaffen, den Blog für Fahrrad-Reisen in Italien.

Und dieser Blog hat mir schliesslich geholfen, mich aus dem Hamsterrad zu befreien. Aus zwei Gründen:

  1. Ich spezialisierte mich auf Radreisen in Italien. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich in einem Gebiet etwas mehr wusste als andere und darum anderen Interessierten helfen konnte.
  2. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich ein echtes Ziel, das von innen kam und so attraktiv war, dass es mich so richtig aus meiner trüben Situation rauszog. Ich wollte meinen Fahrrad-Blog monetarisieren und als Digitale Nomadin leben. Das Geldverdienen mit dem Blog klappte dann zwar nicht, aber das Ziel brachte mich in Bewegung und liess mich meinen Fokus auf das richten, was ich wirklich wollte.

Darum: dank meiner Freude am Fahrrad habe ich den Hamsterrad-Ausstieg geschafft.

Was kann es bei dir sein? Was macht dir so viel Freude, dass du dich Tag und Nacht damit beschäftigen möchtest?

Fantasie

Unsere Fantasie ist eine Superkraft, die dir hilft, ungünstige Situationen zu verändern.

Wie?

  1. Du stellst dir vor, wie du die Situation (oder auch gleich dein gesamtes Leben) gern hättest. Möglicherweise ist das weit, weit weg von dem, was du für möglich hältst, aber das spielt hier überhaupt keine Rolle. Erst geht es darum, WAS du gern hättest, und das kannst du dir mit Hilfe deiner Fantasie zurechtlegen.
  2. Du stellst dir in den buntesten, wildesten, eben: fantasievollsten Bildern vor, wie deine Wunschsituation aussieht. Und du FÜHLST, dass du bereits dort bist. Täglich, so oft wie möglich.
  3. Du handelst: täglich tust du etwas dafür, dass du dich deiner Wunschsituation ein klein wenig annäherst – oder noch besser in grossen Schritten. Wie es halt geht.

Wofür sonst sollten wir denn diese Superkraft, unser Vorstellungsvermögen sonst auf den Weg bekommen haben? Doch etwa nicht dafür, um uns auszumalen, was alles schief gehen könnte!

Nutze deine Fantasie für dein bestmögliches Leben!

Fehler

Ach, die lieben Fehler! Zwei Dinge dazu:

  1. Probier Neues aus und mach so viele Fehler wie möglich, so schnell wie möglich – so lernst du in kürzester Zeit ganz viel hinzu.
  2. Wenn du deinen nächsten Fehler gemacht hast, zieh die Lerneinheit heraus, wende dich der nächsten Tätigkeit zu und mach eben deinen nächsten Fehler. Komm bloss nicht auf die Idee, diesem kleinen Fehler über die Lerneinheit hinaus mehr Beachtung zu schenken. Meistens merken sowieso nur wir, dass etwas verkehrt gelaufen ist.

Natürlich spreche ich von Fehlern, die uns halt passieren, wenn wir neue Dinge ausprobieren. Weniger empfehlen kann ich die stets gleichen Fehler, versteht sich 🙂

Ferien

Das war wahrscheinlich mein allergrösster Schmerzpunkt während meiner Hamsterrad-Zeit: diese mickrigen 4 Wochen Ferien pro Jahr. Gerade genug, um ein bisschen Freiheit zu schnuppern, und dann zurück an die Excel-Liste!

Ich löste das Problem, indem ich unbezahlten Urlaub nahm und Überstunden schob, die ich dann in Form von Brückentagen einsetzte, was dann die eine oder andere Woche Ferien mehr ergab. Da ich meine Jobs ohnehin nach durchschnittlich 2 Jahren wieder kündigte, sorgte ich immer dafür, dass bis zum nächsten Job-Beginn mindestens ein Monat lag, so dass ich eine ordentliche Reise machen konnte. Oder ich suchte mir erst wieder einen Job, als ich von einer mehrmonatigen Reise zurückkam.

Als junge Schweizerin konnte ich das damals ganz gut machen. Einen Job fand ich immer wieder, und ich verdiente so gut, dass ich es mir leisten konnte, ein paar Monate ohne Einkommen zu reisen.

Aber es war anstrengend, ich konnte nichts sparen, und mir war bewusst, dass dieses Handling mit zunehmendem Alter immer schwieriger würde. Zudem ist die Bibliothekswelt, in der ich mich bewegte, klein, und irgendwann spricht es sich bei Arbeitgebern auch herum, dass jemand nie lange bleibt – also stellt man diese Person auch nicht mehr ein.

Ich wusste, dass eine andere Lösung hermusste, aber ich hatte keinen Schimmer, woher die kommen sollte.

Dass diese Lösung in mir selbst war, dass ich sie selber erschaffen konnte, dass ich alle Fähigkeiten und Instrumente in mir hatte (wie du übrigens auch), um mir mein freies Leben zu erschaffen, war mir zuerst unbekannt, und später, als ich davon hörte, konnte ich damit überhaupt nichts anfangen.

Ich hätte jene konkreten Schritte gebraucht, die ich erst lernte, als ich mich bereits mit viel Angst, Überwindung und Mut selber befreit hatte. Es hätte wesentlich sanfter gehen können. Jetzt weiss ich wie und zeige es jenen, die WIRKLICH aus dem Hamsterrad aussteigen wollen in meinem Mentoring-Programm.

Damit du Ferien machen kannst, wann und so lange DU willst!

Fluss

Ein Bild, das mir von der brillanten Esther (Abraham) Hicks geblieben ist: lass dich von der Strömung des Flusses tragen und paddle nicht gegen den Strom an. Klar, leuchtet ein, oder? Das Konzept ist tatsächlich simpel.

Bloss machen wir oft genau das. Wir paddeln gegen die Strömung an, indem wir in Widerstand mit dem gehen, was sich gerade jetzt im Leben zeigt.

„Ist ja klar, ich bin ja auch in einer doofen Situation“, sagst du jetzt vielleicht. Ja, das glaube ich dir.

Dich von der Strömung des Flusses tragen zu lassen bedeutet: gib dich dem hin, wo die Freude liegt. Leg deinen Fokus auf das, was du willst, anstatt deine Energie mit dem Widerstand gegen etwas zu verbraten, was du vermutlich jetzt nicht ändern kannst. (Und falls du es ändern kann, dann ändere es.)

Fokus

Ich weiss, dass du weisst, dass du den Fokus auf das richten solltest, was du willst und nicht auf das, was du nicht willst.

Falls du mit dem Wort Fokus nichts anfangen kannst: Denkst du eher daran, wie du ein funkelndes Ziel erreichen kannst oder drehst du trübe Gedanken zu dem, was gerade schief läuft in deinem Leben?

Also, ab sofort kippst du die düsteren Gedanken aus deinem Bewusstsein und lässt lösungsorientierte, begeisterte, positive Gedanken hinein.

Warum? Weil du mit allem, was du wiederholt denkst und fühlst dein Unterbewusstsein fütterst und programmierst. Es hat leider keine Möglichkeit zu sagen: Nein danke, diesen Mist, den du mir da dauernd verabreichst, nehme ich nicht an.

Was immer du dem Unterbewusstsein an Gedanken und Gefühlen verabreichst, wird Teil deiner Programmierung, die am Ende dein Verhalten steuert.

Darum also bleibst du im Hamsterrad sitzen, solange du damit haderst, dass du drinsitzt.

Die Lösung: du beginnst dich damit zu beschäftigen, was du anstelle des Hamsterrades willst und hältst den Fokus unbeirrbar darauf gerichtet. Du wirst sehen, wie sich dein Leben zu verändern beginnt!

frei arbeiten

Wenn du frei arbeiten möchtest, kannst du wählen zwischen:

  • Freelancer sein und für Kunden arbeiten (das habe ich als Texterin gemacht)
  • Unternehmerin sein und dein eigenes Angebot verkaufen (das ist meine jetzige Arbeitsform)
  • Im Network Marketing Produkte einer Firma verkaufen und dein eigenes Team aufbauen (mache ich nebenher)

Mehr Möglichkeiten gibt es bestimmt, aber ich kenne sie nicht.

Damit habe ich lange gehadert, als ich noch im Hamsterrad rannte, weil ich im Grunde nicht als Selbständige arbeiten wollte. Aber natürlich begriff ich auch, dass ich mich dafür entscheiden müsste, wenn ich nicht mehr als Angestellte arbeiten wollte.

Lange, lange wirkten noch Glaubenssätze wie „Ich bin nicht gemacht für die Selbständigkeit“, „Ich kann als Selbständige nicht genug Geld zum Leben verdienen“ und dergleichen.

Ich wuchs langsam in die Rolle als Selbständige, bzw. Unternehmerin hinein und kann mir heute nichts anderes mehr vorstellen.

Aber es brauchte Zeit und eine Menge Mindset-Arbeit.

Freiheit

Wir alle wollen frei sein. Ich kenne niemanden, der sagt, dass ihm Freiheit nicht wichtig ist.

Bloss definieren verschiedene Menschen Freiheit ziemlich unterschiedlich. Wie es mit vielen Werten eben ist, wie etwa mit Liebe, Treue oder Sinn. Bevor wir also gross mit unseren Werten um uns werfen, sollten wir uns darüber klar werden, was sie für uns bedeuten.

Für mich bedeutet Freiheit, dass ich da leben und arbeiten kann, wo ich gerade möchte und dass ich mich jederzeit im Freien bewegen kann, wenn mir danach ist. Das war schlicht nicht mit meinem Angestellten-Dasein vereinbar.

Eine Freundin von mir ist hingegen total happy mit ihrer Freiheit, die sie als Angestellte hat.

Also: was bedeutet Freiheit für dich?

Freude

Das ist, was wirklich zählt – die Freude an deinem Tun und Sein.

Wozu sonst mühst du dich denn ab?

Das habe ich vom grossartigen Stefan Hiene mitgenommen: Die Freude ist dein Kompass. Machts keine Freude, bist du auf dem falschen Weg.

Wenn du also aus dem Hamsterrad aussteigst, folge immer der Freude. Sie weiss ganz genau, wo es langgeht.

Freunde

Vorsicht vor deinen Freunden!

Nein, ich will sie dir keinesfalls wegnehmen, und ich weiss, wie wichtig die wirklich nahen Freunde sind.

Ich sage bloss Vorsicht, wenn du dein Leben umkrempelst, weil die erste Reaktion von nahen Menschen gar nicht unbedingt so positiv sein muss, wie du dir das vorstellst.

Tauchst du eines Tages auf und stellst deine beste Freundin vor die Tatsache, dass du morgen deinen Bürojob kündigst und übermorgen dein eigenes Café eröffnest, ist es gut möglich, dass sie dich erst mal auslacht oder versucht, dich von dieser Idee abzubringen.

Weil sie das Beste für dich möchte. Und das Beste für sich – und das bist du, wie du gerade bist. Ein Wandel der besten Freundin kann Angst machen. Wer weiss, was mit dieser nahen Beziehung geschieht, wenn du plötzlich nur noch dein Café im Kopf und keine freien Wochenend-Zeiten mehr hast?

Darum: wähle gut, wem du von deinen Ausbruchsplänen erzählst. Und mach dich auf Widerstand von deinen vertrautesten Menschen gefasst. Das ist nicht Boshaftigkeit, sondern gut gemeinte Fürsorge.

Manchmal ist es besser, den neuen Weg mit neuen Menschen zu gehen, die auf einem ähnlichen Weg sind und darum deine Situation vollkommen verstehen.

Und die beste Freundin informierst du dann mal, wenn der Sprung schon gemacht ist.

fühlen

Fühle alles, ja. Drück die Gefühle nicht weg.

Fühle die Angst, das Unbehagen, die Wut und die Trauer, wenn sie sich zeigen.

Kenne aber den Unterschied zwischen Fühlen und Drama.

Fühlen findet in deinem Körper statt. Gefühle sind Körperempfindungen.

Drama findet in deinem Kopf statt. Das kannst du dir sparen. Beschert dir nur ungeliebte Gefühle und zieht deine Frequenz in den Keller. Mit einer niedrigen Frequenz ziehst du bestimmt nicht das ins Leben, was du möchtest.

Also: „nüchtern fühlen“, wie es Veit Lindau nennt. Das reicht.

G.

Gedanken ändern

Alles entspringt deinen Gedanken. Damit fängt alles an.

Änderst du die Gedanken, ändert sich dein Leben.

Es funktioniert so:

Deine bewussten Gedanken

Erzeugen Gefühle

Wiederholt durchfühlte Gedanken setzen sich im Unterbewusstsein fest

Das Unterbewusstsein steuert dein Verhalten

Dein Verhalten beschert dir deine Resultate

Jetzt kannst du es von hinten her aufrollen: deine Resultate verraten dir, was du in den letzten Jahren so gedacht hast.

Hast du zum Beispiel ein miserables Einkommen, dürfte sich da in deinem Unterbewusstsein ein Glaubenssatz dieser Art tummeln: „Ich schaffe es ohnehin nicht, mehr als Summe X pro Jahr zu verdienen“ oder „Ich gehöre halt nicht zu den Reichen“ oder „Geld macht sowieso unglücklich“.

Dann wärs jetzt Zeit, diesen Gedanken zu ändern, oder?

Zum Beispiel so: „Ich habe immer mehr als genug Geld auf meinem Konto“ oder „Mein Einkommen übersteigt die Summe X bei weitem“.

Denke und fühle es. Wiederhole es. Schreibs auf. Sprich es permanent vor dich hin. Hör nicht auf, bis du merkst, dass sich etwas zu ändern beginnt. Dann nämlich, wenn sich dieser neue, dienliche Glaubenssatz langsam in deinem Unterbewusstsein festzusetzen beginnt und den alten, unnützen rauskippt.

Gefühle

Das Stichwort Gefühle schliesst ganz wundervoll an den obigen Abschnitt „Gedanken ändern“ an.

Gefühle sind Körperempfindungen, denen wir einen Namen gegeben haben.

Sie sind wundervolle Bestandteile unseres Kompass, der uns anzeigt, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind:

  • Fühlt sich etwas nicht gut an = umkehren, neu überdenken, neu ausrichten, anderen Weg wählen.
  • Fühlt sich etwas gut an = weiter so, die Richtung stimmt!

Alles, was wir wiederholt durchfühlen, setzt sich in unserem Unterbewusstsein fest. Und von dort aus steuert es unser Verhalten.

Hast du jetzt also permanent ein schlechtes Gefühl bei der Arbeit, speichert dein Unterbewusstsein: Arbeit = nicht gut.

Entsprechend wirst du dich jetzt auch verhalten. Entweder vermeidest du die Arbeit bestmöglich, oder du kommst schon mit einem schlechten Gefühl an den Arbeitsplatz oder du findest erst gar keine Arbeitsstelle, so sehr du auch suchst.

Achte also sorgfältig auf deine Gefühle. Die sind dir ja nicht umsonst mit auf den Weg gegeben worden!

Geld

Du wirst nie genug Geld haben, um dich aus dem Hamsterrad zu befreien.

Weil Geld nicht dein eigentliches Problem ist, auch wenn du davon überzeugt bist.

Ich war auch überzeugt davon. Jahrelang. Und so sass ich 20 Jahre lang in einem freudlosen Job fest, weil ich darauf wartete, dass ich:

  1. genug Geld haben würde, um meinen Job für immer zu kündigen
  2. herausfinden würde, wie ich richtig gut Geld verdienen könnte, wenn ich meinen Job kündigen würde

Viele „würde“ und „könnte“, und der Moment kam nicht. Das Leben zog vorbei. Nichts änderte sich.

Weil es andersrum geht, von innen nach aussen:

  • Du WEISST, dass du immer genug Geld hast für dein Wunschleben.
  • Du BIST die wohlhabende Frau, die du sein willst.
  • Du LEBST innerlich schon so, wie du leben möchtest.

Und dann zieht das Leben nach und beschert dir nach und nach, was du innen schon lebst.

Ja, das braucht Ausdauer, Konzentration, Fokus, Wille und viel, viel Vertrauen. Aber so funktionierts.

geniessen

Vergiss ums Himmels Willen bei all dem Hamsterrad-Ausstiegs-„Sollte-man-auch-noch-tun“ nicht, den Weg zu geniessen!

Darum gehts ja schliesslich: dein Leben so einzurichten, dass es dir Freude macht und du möglichst viel Lebenszeit geniessen kannst. Also beginne am besten gleich JETZT damit, mit dem Geniessen!

Gewohnheiten

Fluch und Segen gleichzeitig, bringen die Gewohnheiten.

Einerseits erleichtern sie uns das Leben wesentlich, weil vieles automatisiert abläuft. So brauchst du dir nicht jeden Morgen darüber den Kopf zu zerbrechen, wie man die Zahnpasta am besten auf der Zahnbürste platziert.

Andererseits verselbständigen sich eben auch unnütze Gewohnheiten, ohne dass wir davon etwas mitbekommen. Das ist blöd.

Jenen Gewohnheiten, die dir das Leben eher erschweren als vereinfachen, kommst du auf die Spur, indem du dir deine Resultate anschaust.

Ein Beispiel aus meinem Leben: Brauchst du länger als deine Kolleginnen, um eine Aufgabe bei der Arbeit zu erledigen? Dann schau genau hin, ob du dich gerne ablenken lässt: durch E-Mails, Social Media, Gespräche im Büro, und ganz besonders fies: durch deine eigenen Gedanken.

Es kann also sein, dass du die unwillkommene Gewohnheit hast, dass du sofort den Impulsen deiner Gedanken nachgehst, sobald etwas Neues einfliegt. Zum Beispiel so:

Du bist daran, eine Rechnung für einen Kunden zu schreiben, aber kaum hast du die Vorlage offen, fällt dir ein, dass *deine Freundin heute Geburtstag hat*. Sofort per Whatsapp gratulieren, sonst vergisst du es wieder. Weiter mit der Rechnung. Ach ja, du wolltest noch das *Stativ bestellen*, um bessere Videos machen zu können. Das benötigt eine *Recherche*. Weiter mit der Rechnung. *Ach, schau doch mal kurz bei Amazon wegen dem Stativ, sonst vergisst du es wieder.* Impuls nachgeben, Recherche bei Amazon. 35 Minuten später: Oh, die Rechnung, weiter damit… etc.

Total unproduktiv. Du wirst an dieser Rechnung mehr als eine Stunde herumdoktern, während sie eine Kollegin in 10 Minuten fertig hat. Das Resultat: du bist unzufrieden, genervt, und du fühlst dich neben deiner Kollegin minderwertig.

Die Lösung: ändere die Gewohnheit! Ab jetzt werden alle Gedanken einfach auf einen Zettel oder in einer Notizen-App aufgeschrieben. So kann dein Kopf aufhören, darum herum zu kreisen.

Es braucht anfangs viel Disziplin, die Gewohnheit zu ändern und dauert normalerweise bei täglichem Üben etwa einen Monat, bis das neue Verhalten zu einer Gewohnheit wird. Der Aufwand lohnt sich, du wirst zufriedener und effizienter.

glücklich

Bist du glücklich?

Wann bist du glücklich?

Wartest du noch eine Weile, bis du wirklich glücklich sein kannst?

Brauchst du noch etwas, damit du wirklich glücklich sein kannst?

Hast du schon mal versucht, glücklich zu sein, obwohl nicht alle deine Wünsche erfüllt sind?

Probiers. Sei doch gleich jetzt mal glücklich!

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Marketing von

Etwas Geduld…

… im Hamsterrad-Alphabet gehts demnächst weiter!

H.

Hamsterrad

Handlungen (3)

heute

Hilfe

Hingabe

Horizonte

I.

Intuition

Irrtümer

J.

jetzt

Job

K.

Kaffee

Körper

Kompass

(Gefühle)

Kontinuität

Kraft

kreieren

Kündigung

L = Loslassen, Liebe, lebe!, Lehrer

M = Mut (Gegenteil = Anpassung), Möglichkeiten
Zeitunabhängig, Zelt, zu zweit, Ziele setzen und erreichen, Zeit für Familie und Freunde und Hobbies und Bewegung

N = Neu, Nebenjob, Network Marketing, Netzwerk, Natur

O = Ortsunabhängig, Opferhaltung

P = Partner, Pausen, planen, Palmen

Q = Qual, Quelle

R = Remote Job, Resultate, reisen, resignieren

S = Scheissjob, suchen, selbstbestimmt, Standbeine, Stille, schreiben, Sinn, Selbständigkeit, Selbstverwirklichung

T = Texterin, Tod, tun, träumen

U = Umgebung, Umfeld, Umwege, Umwelt, Unruhe, unterwegs

V = Vorstellungskraft (Fantasie), Velo, VA, Verantwortung übernehmen, Veränderung, visualisieren, Veit Lindau

W = Wohnung, Warum, Wunschleben, wie anstatt warum, Wille, Weg, Wertschätzung

X = XT

Y = Yoga, Yacht

Z = Zeitunabhängig, Zelt, zu zweit, Ziele setzen und erreichen, Zeit für Familie und Freunde und Hobbies und Bewegung, Zufriedenheit