Das Jahr 2023 war insgesamt frei, erfolgreich und bewegt. Wesentlich leichter als das 2022. So manches wurde klarer, auch weil ich Dinge tat, die mir nicht sonderlich behagten. Sie zeigten mir noch genauer, was wichtig ist und wofür sich der Aufwand nicht lohnt.

Das erste Halbjahr 2023 war geprägt vom Erscheinen meines Miss Move-Buches und meinem Vortrag an der Eurobike in Frankfurt. Erst ab Juli fühlte ich mich wieder freier, mich „meinen Dingen“ zuzuwenden.

Ich genoss die Monate, die wir in der Schweiz wohnten, aber Mitte Oktober packten wir wieder die Kisten und zogen zurück nach Italien.

Rückblick auf meine Ziele für 2023

Was ist aus meinen Zielen für 2023 geworden, die ich im Jahresrückblick 2022 festgeschrieben habe?

Hier siehst du die in meinem letztjährigen Jahresrückblick gesetzten Ziele in fett. Und mein Kommentar dazu in Normalschrift:

Ich veröffentliche wöchentlich 1 Blog-Artikel, alternierend hier und auf Miss Move

Das habe ich bei weitem verfehlt. Ich hielt es gerade mal bis Februar durch. Zwischendurch veröffentlichte ich mal wieder einen Artikel, aber ich war weit weg von konsistent.

Ich lebe noch konsequenter intuitiv, folge den Impulsen

Das ging schon recht gut. Konsequent vielleicht nicht gerade, aber tendenziell folgte ich den Impulsen.

Von meinem Business kann ich gut leben

Auch das ist mir nur so halb gelungen. Nicht komplett daneben, aber „gut leben“ wäre auch nochmals anders. Nehme ich gleich ins nächste Jahr mit.

Ich inspiriere noch mehr Menschen dazu, innerlich frei zu werden – äusserlich sowieso

Das funktionierte in der Phase recht gut, in der ich konsequent Content veröffentlichte. Als ich mich dann voll auf das Miss Move-Buch konzentrierte und deswegen kaum mehr etwas auf dem Blog oder Social Media veröffentlichte, war auch die Inspiration eher spärlich.

Ich bringe mich bewusst um meinen Verstand

Doch. Das habe ich voll umgesetzt. Mein Bewusstsein für meinen Verstand, der permanent etwas zu meckern hat, hat sich in diesem Jahr massiv verfeinert. Dabei hat mir der Geld-Blog sehr geholfen (siehe unten), ich übte aber auch fast pausenlos das Fühlen anstatt Denken. Ich ertappte mich, wenn ich etwas „durchdachte“, anstatt einfach zu fühlen, was jetzt gerade innerlich passierte. Das ist ein schöner Erfolg des 2023.

Mein Jahresrückblick 2023

Der Geld-Blog beginnt

Am 24. Dezember 2022 entstand im Gespräch mit meiner Freundin Susanne die Idee zum Geld-Blog.

Wie genau er entstanden ist und was die Idee dahinter war, habe ich in der zweiten Ausgabe des Geld-Blog schon beschrieben. Mir ging es vor allem darum, meine ewigen Geld-Sorgen anzupacken. Öffentlich über diesen Prozess zur inneren finanziellen Freiheit zu schreiben, reizte mich, und so probierte ich es aus:

Jeden Tag einen Eintrag, wöchentlich ein Blog-Post veröffentlichen und einen Newsletter verschicken. Alles zum Thema Geld und innere finanzielle Freiheit.

Ich habs geliebt, für diesen Blog zu schreiben. Ein richtiges Online-Tagebuch. Kurze Einträge über das, was mich gerade bewegt. Leider wars dann schnell mal zu viel, und es kamen auch keine wirklich bewegende Themen mehr ans Licht, so dass es wieder zu einer Pflicht-Übung wurde, die mich zu viel Energie kostete.

So endete der Geld-Blog bereits am 23. Februar wieder, allerdings nicht ohne Folgen:

Geld-Blog von Doro Staub

Ich hatte es gar nicht so genau bemerkt, aber in diesen zwei Monaten beruhigte sich mein Geld-Thema auf wundersame Weise. Ich bin seither viel entspannter im Umgang mit Geld, merke rascher, wenn sich mein Verstand wieder an irgendeinem „Problem“ festgebissen hat, das er ja üblicherweise auch selber kreiert und nehme diese darum auch nicht mehr so ernst.

Der Geld-Blog mag also von aussen wie ein gescheitertes Projekt aussehen – mir hat er eine echte innere Veränderung gebracht. Ich würde mich freuen, wenn er auch etwas in meinen Leser*innen bewegt hätte.

Auf jeden Fall macht die Reflexion darüber schon wieder Lust, etwas Ähnliches zu starten. Diese Tagebuchform liegt mir total.

Das Miss Move-Buch ist veröffentlicht

Schon seit Jahren (!) wusste ich, dass sich die Leser*innen meines Fahrradblogs Miss Move ein Buch mit Tourentipps von mir wünschten. Ich schob es immer wieder hinaus, weil es mir eine zu grosse Kiste war.

Da mich aber das 2022 einigermassen ratlos zurückgelassen hatte, was mein Coaching-Business anbelangt, blieb mir plötzlich Raum für dieses Miss Move-Projekt.

Zudem wusste ich, dass ich Ende Juni an der Eurobike zwei Vorträge zum Thema Radreisen in Italien halten würde. Das war doch DIE Gelegenheit, um auch gleich mein neues Buch da zu präsentieren.

So machte ich mich ans Werk, arbeitete täglich eine Stunde daran – dank meinen beiden Coworking-Buddies, und schaffte es tatsächlich, meinen Erstling eine Woche vor der Eurobike zu veröffentlichen. Erst einmal als E-Book mit dem Titel 21 schönste Radtouren in Italien

Ich freute mich riesig über das tolle Echo: an den ersten beiden Tagen verkaufte ich gleich 100 Exemplare! Das ganze Jahr über kamen Käufe dazu, von Menschen, die ich nicht kannte und mit denen ich noch gar keinen Kontakt gehabt hatte. Ein wirklicher Erfolg, dass das Buch offenbar bei den Reisevorbereitungen nützlich ist.

Eurobike in Frankfurt

Ende Juni fuhren wir mit dem kleinen Camper nach Frankfurt. Wir wohnten ein paar Tage auf dem Campingplatz, liessen uns von den unglaublichen Dimensionen dieser grössten Fahrradmesse der Welt beeindrucken, und schliesslich hielt ich in der Bike Travel Area 2 Vorträge:

  1. Fahrradmitnahme in Italien
  2. Anfängerfehler auf Radreisen in Italien

Die Erfahrung war gut, aber der Aufwand hat sich nicht gelohnt. Einen solchen Einsatz werde ich künftig nur noch machen, wenn ich ganz klar weiss, was ich damit bezwecke.

Doro hält einen Vortrag an der Eurobike 2023 in Frankfurt

Ein Jahr im Tessin

Die italienische Schweiz hatte ich bisher nur als Touristin gekannt, vorwiegend im Frühling und Herbst. Jetzt wohnten wir also hier und durchlebten alle Jahreszeiten, was eine ganz neue Erfahrung war. Der Winter präsentierte uns zwar ein paar eisig kalte Tage, aber das Klima war definitiv viel wärmer und sonniger als auf der Alpennordseite. Also ein fast schon erträglicher Winter.

Der Sommer war dann ordentlich heiss, und im August und September sassen wir fast mehr drinnen als im Freien, weil es schlicht zu heiss war und die Mücken echt lästig wurden.

Wir entdeckten wunderschöne Orte, wo ich zuvor noch nie gewesen war (oder mich nicht mehr erinnerte), wie Monti Motti oberhalb von Cugnasco, das hintere Maggiatal oder auch das Centovalli und die Gemeinden Re und Santa Maria Maggiore auf der italienischen Seite.

Insgesamt fühlten wir uns sehr wohl im Tessin – vor allem genossen wir die freundlichen Leute, denen wir begegneten.

Corippo
Brione sopra Minusio
Eiskaltes Wasser der Verzasca
Künstlerin auf unserem Balkon
Radfahren im Tessin
Am Filmfestival in Locarno

Die Fahrrad-Coaching-Auszeiten in Italien sind zurück

Im Sommer, nachdem die Aufregung der Eurobike vorbei war, startete ich mit neuem Schwung in mein Coaching-Business.

Eine Social Media-Challenge von Julian Heck (den ich übrigens herzlich gern für alle Branding- und Marketing-Fragen empfehle) brachte richtig schön Action in die Bude. Das tägliche Posten auf LinkedIn macht einen riesigen Unterschied. Gleich 2 neue Coaching-Kundinnen melden sich in dieser Zeit bei mir an.

Allerdings war nach diesem ChallengeMonat meine Energie komplett erschöpft.

Und wieder überkam mich eine Konfusion, was meine berufliche Ausrichtung anging. Zum Glück bin ich seit bald 3 Jahren in einer Mastermind-Gruppe. Die Mädels kennen mich langsam und brachten mich „back on track“. Ein grandioses Coaching von ihnen half mir auch, ein Element zurück in mein Angebot zu bringen, das ich wegen meiner häufigen Wohnortwechseln aus den Augen verloren hatte:

Die Auszeiten in Italien, wo eine kleine Gruppe von Frauen gemeinsam 5 Tage an einem Ort in Italien verbringt, zusammen geniesst, sich aber auch dem Thema Job-Ausstieg intensiv widmet. Wo die Auszeiten in diesem Jahr stattfinden werden, ist noch nicht klar – zuerst muss ich mal wissen, wo wir überhaupt wohnen. Aber sie kommen!

An dieser Stelle ein riesengrosses Dankeschön an meine Mastermind-Mädels Gesa Ernst, Sandra Molter und Anja Legero.

Fahrrad-Coaching-Auszeit in Italien

Zurück nach Italien: Umzug nach Ligurien

Das ist ja schon fast ein Running gag in meinem Leben: wieder mal ein Umzug.

So sehr wir das Leben im Tessin geniessen, die Schweiz ist uns einfach etwas zu teuer. Zudem fehlt uns das Meer doch arg.

Darum entschliessen wir uns, in Ligurien zu überwintern. Es ist gar nicht so einfach, eine Mietwohnung am Meer zu finden (das Problem hatten wir schon in Levanto), aber wir finden etwas von Mitte Oktober 2023 bis Mitte Mai 2024.

Dieses Mal sind wir in der „Ponente“ zuhause, also auf der westlichen Seite Liguriens, die in Richtung Frankreich führt.

Fischerboote in Ligurien
Spuren im Sand am Meer in Ligurien

Da wir diese Wohnung nur bis Mai gemietet haben, geht die Wohnungssuche schon wieder los, kaum sind wir in Ligurien angekommen. Du machst dir keine Vorstellung, wie schwierig es ist, eine Wohnung am Meer in Jahresmiete zu finden. So viele Wohnungen stehen leer und warten auf die Sommergäste, die unsägliche Summen für ihre Ferien hinlegen. Das ist für Hausbesitzer weitaus lukrativer als jemandem eine Wohnung das ganze Jahr über zu vermieten.

Sprung in die Krypto-Welt

Passt ja irgendwie zum Jahresstart. Zuerst der Geld-Blog, dann der Kryptokurs bei Stefan Hiene, dann finde ich im Spätherbst 2023 zu einem Krypto-Invest, das mich in vielerlei Hinsicht total begeistert:

  • Niederschwelliger Einstieg – wenig Kapital, wenig Krypto-Wissen ist nötig, um hier anzufangen
  • Hilfsbereites Team. Weil die Organisation mit Network Marketing läuft, bin ich sofort Teil eines Teams mit vielen Menschen, die mir bei jeder Frage umgehend helfen. Diverse Calls werden angeboten, an denen ich begeistert teilnehme
  • Gewinne ab dem ersten Tage. Mal mehr, mal weniger, aber jeden Tag etwas, das in meine Wallet fliesst

Falls du das liest und dich fragst, was dahinter steckst, gebe ich gerne unverbindlich Auskunft, schreib mir einfach eine Nachricht. Weil eben: wir arbeiten mit Network Marketing, was bedeutet, dass ich weiter empfehle, wovon ich überzeugt bin und meine eigenen Erfahrungen mache.

Mein reichweitenstärkster LinkedIn-Post 2023

Es ist ja bekannt, dass auf Social Media persönliche Posts am besten laufen. So auch mein stärkster LinkedIn-Post 2023. Als ich bekannt gab, dass wir vom Tessin wieder nach Italien ziehen. Der Post ist im Rahmen der Social Media-Challenge von Julian Heck entstanden.

Einer meiner grössten Erfolge in 2023

Die Veröffentlichung meines Miss Move-Buches war vor allem ein persönlicher Erfolg, weil ich mir bewiesen habe, dass ich die Disziplin und das Durchhaltevermögen habe, eine Sache zu Ende zu bringen.

Mein persönlicher Prozess zur inneren finanziellen Freiheit ist mir erst jetzt im Rückblick klar geworden. Dass ich mich jetzt so entspannt in der Kryptowelt bewege, hat ganz sicher damit zu tun. Ich konnte diesen ganzen inneren Geldmangel zu einem grossen Teil hinter mir lassen, was eine grosse Entspannung in mein ganzes Leben bringt, besonders auch in meine Arbeit.

Meine wichtigste Lektion 2023

Eine wichtig Lektion verpasste mir das erneute Scheitern meiner Content-Vorsätze. Trotz vielen Gesprächen, viel Schreiben, viel Reflektieren, ist mir im Grunde immer noch nicht ganz klar, warum ich bei der Content-Kreation immer wieder von der Spur abkomme (zumal ich es ja liebend gern tue!), aber ich weiss, wie wichtig Kontinuität ist. Fürs Business, aber auch für mich selbst.

Das ist, was ich im 2024 lernen will: dranbleiben, weitermachen, auch wenn die Motivation mal nicht ganz so hoch fliegt.

Mein persönlicher Ausblick auf 2024: Ziele

Hier meine Ziele fürs 2024. Die ersten 3 dieser 4 Ziele nehme ich vom letzten Jahr wieder mit:

  1. Konsequente Kontinuität: Ich veröffentliche 2 Blog-Artikel und verschicke 2 Newsletter pro Monat
  2. Ich inspiriere noch mehr Menschen dazu, innerlich (finanziell) frei zu werden – äusserlich sowieso. Im Fokus stehen die Themen Job-Ausstieg, Arbeit, Sinn, Geld und die Befreiung vom meckernden Verstand.
  3. Von meinem Business (Bloggen und Coachen) kann ich gut leben = mindestens 3000 Euro monatlich
  4. Das Krypto-Invest deckt einen Viertel meines Einkommens ab = mindestens 1000 Euro monatlich
Weiter Ausblick

Na dann… auf ein freies, erfolgreiches, leichtes, buntes Jahr 2024!